Nationalpark Hohe Tauern

Spüren - Genießen - Erleben

Der Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den großartigsten Landschaften der Erde und ist eine Arche Noah für tausende Tier- und Pflanzenarten. Er ist aber auch eine Oase der Ruhe für den naturorientierten Menschen zur Erholung und Entdeckung.
Der Nationalpark erststreckt sich auf über 1.800 km² und befindet sich in Tirol, Kärnten und Salzburg. Mit seinen über zweihundert 3000er Gipfeln strahlt er eine majestätische Kraft, und zugleich Ruhe auf seine Besucher aus.
Weite Gletscherfelder, tiefgrüne Bergseen und imposante Wasserfälle mit tosend abfließenden Gletscherbächen sind der natürliche Schmuck, der die Hohen Tauern auszeichnet. Wunderschön ist auch die Kulturlandschaft, die das Tauernmassiv umsäumt. Über Jahrhunderte haben die hier ansässigen Menschen das Naturgefüge von den Tallagen bis hinauf in die Almregion im Einklang mit der Natur gestaltet und gepflegt.
Doch nicht nur die großen Erscheinungen faszinieren – auch das Kleine und Unscheinbare wartet darauf, entdeckt zu werden. Vieles wird umso eindrucksvoller, wenn man es ergründet und mehr darüber weiß.
Der Nationalpark Hohe Tauern wird Ihnen Erbauung, Erholung und zugleich auch Spaß bringen und zum unvergesslichen Erlebnis werden!

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Wilde Urlandschaft und bergbäuerliche Kulturlandschaft
Das sind die beiden Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern. Mit 1.834 km² Fläche ist er das bei weitem größte Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum. Das Schutzgebiet erstreckt sich über weite alpine Urlandschaften wie Gletscher, Felswände und Rasen sowie über die über Jahrhunderte sorgsam und mühevoll gepflegte Almlandschaften.
Der Nationalpark Hohe Tauern wurde 1981 eingerichtet und ist somit Österreichs erster Nationalpark. Während der folgenden Jahre hat sich das Schutzgebiet, an welchem die drei Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol beteiligt sind, zum flächenmäßig größten geschützten Naturraum der Alpen entwickelt.

Die Naturwunder des Nationalparks eröffnen sich Bergfreunden vor allem auf hunderten Kilometern Wanderwegen – von beschaulichen Talwegen bis zu hochalpinen Trekkingrouten.

Die Baumeister waren Feuer, Eis und Wasser
Ein Blick durch das Tauernfenster ermöglicht eine Rückschau in viele Millionen von Jahren der Erdgeschichte. Das „Tauernfenster" ist geologisch gesehen eine Sensation: Die höchsten Berge der Hohen Tauern werden aus Gesteinsschichten gebildet, die sonst in den Alpen die tiefsten Stockwerke bilden. Zudem befinden sich im Zentrum dieses „geologischen Fensters" vier massive Gneiskerne. Entstanden aus flüssigem Magma bilden sie heute so berühmte Gipfel wie den Großvenediger oder den Hohen Sonnblick.
Nach dem Feuer wurde dann das Eis zur gestaltenden Kraft in den Hohen Tauern, denn während der Eiszeiten hatten die Alpengletscher eine weitaus größere Ausdehnung als heute. Sie schliffen die einst V-förmigen Täler zu den heute vorherrschenden, breiteren U-förmigen Trogtälern. Nach dem weitgehenden Rückzug des Eises sind in den Karen der Hohen Tauern an die 150 Bergseen entstanden. Juwelen gleich, schmücken diese unberührten Gewässer die Hochgebirgslandschaft und nähren, wie die Gletschertore, den Ursprung hunderter Gebirgsbäche. Diese stürzen, vor allem zur Zeit der Schnee- und Eisschmelze mit Urgewalt zu Tal, wobei sich an Steilstufen oft grandiose Wasserfälle bilden.

 

 

Juwelen der Natur


Nach dem weitgehenden Rückzug des Eises sind in den Karen der Hohen Tauern an die 150 Bergseen entstanden. Juwelen gleich, schmücken diese unberührten Gewässer die Hochgebirgslandschaft und nähren, wie die Gletschertore, den Ursprung hunderter Gebirgsbäche. Diese stürzen, vor allem zur Zeit der Schnee- und Einschmelze mit Urgewalt zu Tal, wobei sich an Steilstufen oft grandiose Wasserfälle bilden.
Landschaft im Wandel
Dort wo sich die Gletscher zurückgezogen haben, entsteht eine sich rasch verändernde Landschaft: Zuerst prägen noch vom Gletschereis aufgetürmte Schuttmoränen das Landschaftsbild, aber schon bald beginnen die Pioniere der Pflanzenwelt mit der Wiederbesiedelung dieser scheinbar so unwirtlichen Lebensraumes.
Blumen und Tierwelt im NP Hohe Tauern
Hartes Leben: Ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten und an die 10.000 Tierarten leben im Nationalpark Hohe Tauern. Acht Monate im Jahr herrscht tiefster Winter, Frühling und Herbst fallen nahezu aus. Hochgebirgslebwesen müssen Spezialisten in der Stressbewältigung sein. Viele von Ihnen haben ganz spezielle Anpassungen im Körperbau, in der Physiologie und im Verhalten. Daher können sie nur hier überleben. Ein Ausweichen in andren Lebensräumen ist nicht möglich.


Kals am Großglockner steht als Treffpunkt für all jene, die Natur in ihrer Ursprünglichkeit genießen wollen. Bäuerliches Brauchtum und dörfliche Kultur so erlebt man das Dorf, das eigentlich ein Tal ist. Mit einmaligem Blick auf die Gebirgslandschaft des Nationalpark Hohe Tauern und viel Sonne lädt das Dorf am Fuße des Großglockners zum Verweilen ein.

Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol

Im Einklang mit unberührter Natur....
Die Nationalpark Region Hohe Tauern Osttirol, südlich des Alpenhauptkamms gelegen, gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Österreichs. Glasklares Wasser, grüne Almen, frische Bergluft - hier ist die Welt noch in Ordnung. Es muss wohl die Vielfalt, die Schönheit und das Außergewöhnliche gewesen sein, welche letztlich ein weit verzweigtes Wanderwegenetz mit vielen Schutzhütten, Berggasthöfen und Jausenstationen entstehen ließ. Über 1.500 km Wanderwege in allen Höhenlagen in und um die Region von Großglockner, Großvendeiger und weit über hundert Dreitausender stehen zur Verfügung.
Das über 20 km lange Kalsertal erstreckt sich, umgeben von Glockner-, Schober- und Granatspitzgruppe, im Nordosten der Nationalpark Region Hohe Tauern Osttirol. Dort, auf 1325 m Seehöhe, ruht der malerische Ort Kals am Großglockner. Der bedeutende Tourismusort ist ein beliebter Ausgangspunkt für traum hafte Bergtouren, insbesondere natürlich auf den höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner mit 3.798 m Seehöhe.
Ob ins Kalser Lesachtal, das Dorfertal oder ins Ködnitztal (zum Großglockner) - Kals ist ein wunderschöner Ort für abwechslungsreiche Wanderungen und Bergtouren.